1. DOPPELTAG 

A) DICHTUNG IM BAUGRUND, RICHTIG, PRAKTIKABEL, SICHER, BEZAHLBAR, DAUERHAFT! 

Wasser im Boden: Fest, flüssig, gasförmig, drückend, nicht drückend, Wirkungen? Ist Stauwasser Druckwasser? Dichtungsschlämmen, Bitumendickbeschichtungen, Bitumenschweißbahnen, WU-Beton? Lösungen! Was geht wie und wann, wie funktioniert es, wie lange, was kostet es? Empfehlungen, Details, Vergleiche, Beispiele! Regeln, Normen richtige, falsche?  

B) DRAINAGE – ABER RICHTIG! 

Wann, wie, was kann sie nicht? Aufgaben: Sickern, filtern, entspannen, ableiten, spülen, Revision! Normen, richtige, falsche? Gelbe Wellrohre: für Felddrainage oder Hausdrainage? Details, Vergleiche, Beispiele aus der Praxis für die Praxis! 

C) DAMPF IM BODEN UND DIE FOLGEN! 

  Dampfsperren im ausgebauten UG, überflüssig oder unverzichtbare Notwendigkeit? Dampfsperre, Folie oder Metallbahn? Nasse Innenwände beim WU-Beton, warum? Nasser Keller trotz Dickbeschichtung? Wo ist die Stoffnorm zur Dickbeschichtung nach 18195 Teil 6 Nr. 9? Kapillarbrechende Schicht, für oder gegen was wirkt sie, was ist sie nicht? Details, Lösungen, Beispiele! Regeln, Normen, richtige, falsche?

D) BAURISSE UND DEFORMATION!

Risse: unabwendbares Schicksal? Ursachen Entstehung, Analyse, Gegenmaßnahmen! Dynamische oder statische Betrachtungsweise, Unterschiede? Rissbilder verraten Ursachen: Netzrisse, Strahlenrisse, Linienrisse! Verformungen aus Kalt-Warm-, Naß-Trocken-, Jung-Alt-Wechsel! Kriechen, schwinden, schrumpfen = irreversibles Kleinerwerden; elastische, plastische Verformung durch Belastung, Entlastung; Druck und Zug! Netzrisse verantwortet der AN, warum? Strahlenrisse zeigen, zwei Schichten haben sich getrennt. Gipsplombe, was ist sie nicht?! Empfehlungen, Hinweise, Lösungen für die Praxis!

2. DOPPELTAG

A) STEILDÄCHER!

Dach als Regenschirm: Früher Lüftungsraum, heute Wohnraum und die Folgen! Bauteile: Luftsperre, Dampfsperre, Dämmung, innerer Lüftungskanal, Unterdach, Dichtung, äußerer Kanal und Deckung! Lüftungskanäle: braucht man sie, warum? Überström-sicherung im First? Diffusion und Konvektion: Unterschiede, Wirkungen und Folgen. Vollsparrendämmung: Wohltat oder Übel? Wärmespeicherung und/oder Wärmedämmung: Was ist warum wichtig und was warum nicht? Was passiert mit dem, zulässigerweise, enthaltenen Wasser? Folien: Nähte und Stöße, An-schlüsse, Durchdringungen in Theorie und Praxis? Dampfsperren, Folie oder Metallbahn? Funktionierendes, bezahlbares Dach: Sparrendach, Betondach? Anschlüsse, Durchdringungen; Traufen, Firste, Ortgänge, Deckungen! Details, Hinweise aus der Praxis für die Praxis! Ausgeführte Lösungen.

B) DAS GRÜNDACH!

Zwei Dampfsperren: oben und unten, warum, aus was? Wurzelschutzfolien: Notwendigkeit und Wirkung, Dichtung und Wahrheit! Überschüttung: Boden oder Substrat? Vorteile, Nachteile; Bewuchs: Risiken, Brandschutz! Fehler, Ausführungsempfehlungen, Beispiele!

C) BLECHDACH!

Zinkkorrosion unten innen durch Kondensat, warum, vermeidbar? Unterdach mit oder ohne Bitumenbahn, imprägniertes Holz für die Unterdeckung? Eingefrorene Spannungen: Was ist das, Auswirkungen? Sind Falze dicht? Unterlüftung, wie und warum? Lösungen für das Blechdach in Fläche, Traufe, First und Ortgang!

D) SPENGLERARBEITEN, FLASCHNERARBEITEN! 

Dachrinnen: vorne niedrig, hinten hoch? Rohrschellen: Haken oben oder unten? Mauerkopfabdeckung: Unterkonstruktion, Befestigung, Gefälle, Beulen und deren Wirkungen, Überfließsicherung, Stehfalztechnik, Eckteile! Funktionen, Fehler. Lösungen für die Praxis!

3. DOPPELTAG

A) FLACHDÄCHER!

Das Flachdach, ein diskriminiertes Dach? Richtig ist es langlebig und dicht! Grundsätze: Gefälle, Dampfsperre, Dämmung, Dichtung, Kies, Entwässerung nach innen! Materialien: Bitumenbahnen, Kunststoffbahnen, Mischungen; Vorteile, Nachteile, Verarbeitung, Beständigkeit! Kitt: Wundermittel oder überflüssiges Feigenblatt? Zwiebelschalentechnik erspart Kitt. Aerodynamische Phänomene: Windsog- und Druck. Dächer müssen Antiflugzeuge sein! Schwachstellen: Aufkantungen, Anschlüsse, Abschlüsse, Durchstoß-punkte, Übergänge; erprobte Lösungen!

B) TERRASSEN UND BALKONE!

Terrassen und auskragende Betonplatten mit Belägen aus Keramik und die Folgen: Risse, Kalkeluierungen, Frost, Korrosion, Nässeschäden, Schimmelbildung, Wärmebrücken, Dichtungsversagen; vermeidbar? Lösungen: Gibt es die, wie gehen sie, wie lange halten sie, wie teuer sind sie? Konstruktion für Dichtung, Anschlüsse, Entwässerung, Beläge, Geländerbefestigung, Dämmung! Bewegungsdynamik aus Kalt-, Warm-, Nass-, Trockenwechsel! Richtige Konstruktionen preiswert, dauerhaft, einfach, schön, sicher und schadensfrei! Ausgeführte Beispiele! 

C) DAS UMKEHRDACH!

Dämmung auf der Dichtung, im Wasser, geht das? Wasser als Dampfsperre, welche Folgen? Wie kommt Wasser in den Dämmstoff, was passiert? Steinchen, Verunreinigungen zwischen Dichtung und Dämmung, Folgen, wer haftet? Fließendes Wasser zwischen Dichtung und Dämmung, wieso, Wirkungen? 2-lagige Dämmschichten und die Folgen! Dachrandanschlüsse, Abschlüsse, Aufkantungen, Durchdringungen! Osmose: Was ist das, wann tritt sie auf, welche Folgen, ist sie vermeidbar? Urteil OLG München 30.11.05 27 U-229/05: Dachdecker haftet für alles!

4. DOPPELTAG

A) MAUERWERK! 

  Speichern, dämmen, Lärmschutz, Brandschutz, Standsicherheit, Sichtschutz, Regenschutz, Feuchtepuffer! Kohäsion, Adhäsion, Kapillarität, Sorption: Was ist das, wie wirkt es, was hat es mit Mauerwerk zu tun? Steine weich, Putz härter richtig oder falsch: Folgen, Lösungen? Hydrophobierung, Silikonisierung, Beschichtung: Heilmittel oder Gift, warum? Trockene, beständige Außenwände, geringer Energieverbrauch! Ziegel, Kalksandstein, Bimsbeton, Schwerbeton, Gas-beton. Eigenschaften. Die Fuge überflüssig oder konstruktive Notwendigkeit? Spritzbewurf als Schlag-regenschutz, noch zeitgemäß? Konstruktionen: monolithisch, zweischalig hinterlüftet, kerngedämmt; Unterschiede, Eigenschaften, Risiken! Beispiele.

B) SICHTMAUERWERK!

Einschalig, mehrschalig, hinterlüftet: Sockelanschluss, Fenster- und Türanschlüsse, Dichtung! Lüftungselemente, auch zur Wartung! Der hochgebrannte Mauerstein: Eigenschaften, Lochung! Kapillarverklammerung, Schlagregenschutz, Warm-Kalt-, Nass-Trockenwechsel. Fertignass-Liefermörtel, der kastrierte Mörtel und die Schlagregensicherheit. Lösungen, Details.

C) BAUTEILE AUS BETON UND BETONSANIERUNG!

Es geht um Eigenschaften des Systems, nicht Betontechnologie! Betonstein unterliegt Erosion und Korrosion! Konsequenzen? Kriechen, Schwinden, Schrumpfen, Lastwechsel, Bewegung thermisch und hygrisch erzeugt Risse als Eigenschaft! Nur gerissener Beton trägt, warum? Betonkorrosion, Recarbonatisation, alkalischer Rostschutz: Wie funktioniert das, wird er zerstört? Wasserdichter Beton, Sichtbeton: gibt es das, was ist das? Die Kunst der Fugenkonstruktion. Sanierung: Untersuchung, Planung, Ausschreibung, Überwachung, Durchführung wie, was ist wichtig? Kosten und Nutzen, Alternativen.

5. DOPPELTAG

A) ENERGIEEINSPARVERORDNUNG!

   Energieverbrauch gerechnet oder gemessen? Woher kommen die Differenzen? Brauchen alte, „schlecht gedämmte“ Häuser weniger Energie als neue Niedrigenergiegebäude, wenn ja, warum? Wirtschaftlichkeitsdrama des U-Werts! Masse und oder Dämmung? Warum wird stationär und nicht dynamisch gerechnet, warum fehlt der Energieerhaltungsimpuls? Luftdichte Gebäude: muss es sein, geht das, wie geht es, wie lange hält es, welche Folgen, machen wir uns damit krank, brauchen wir natürliche Lüftung? Wo bleibt der Wasserdampf, was tut er? Mechanische Lüftungsanlagen. Zuchtanstalt für Pilze, Keime und Bakterien? Blower-Door-Test, Thermographie: Was ist das, was zeigt es, Scharlatanerie oder unbestechliche Feststellung? Wenig heizen, wenig lüften und die Folgen. Wirtschaftlichkeitsanalysen, einfach, schnell! Vorschläge, Hinweise Hilfsmittel! Neue Wege beim Energiesparen, einfach, effizient!

B) WÄRMEDÄMMVERBUNDSYSTEME!

Ist das ein Flachdach, ohne Dampfsperre? Diffusion, Kondensation, Quellen, Schwinden, Hinternässung, Wasser auf der Oberfläche, Algen, Schimmelpilze? Offene Plattenstöße, Hohlräume zum Untergrund u. die Folgen, Spannungen aus Schwinden, Wärmebrücken über mechanischer Befestigung, falscher Kleberauftrag, Brandgefahr! Zulassung nach Bauregelliste, Gewebe falsch eingebettet, offene Kanten, falsche Anschlüsse; wie ist es richtig? Schadensbilder, Ursachen, Lösungen, Beispiele, Empfehlungen, Erfahrungen!

C) AUSSENPUTZ!

Der Putz ist Verschleißschicht! Leichtmauerwerk als Putzgrund zu weich, Putzschale zu hart! Saugfähigkeit, Kapillarverklammerung. Putz und Untergrund als Bimetall? Putzarmierungen: Verhindern sie Risse? Aufbau: Zementmörtelspritzbewurf vom Rohbauer, Funktion und Vorteil? Unterputz, Oberputz, Kratzputz? Wasserabweiser und Dichtungsmittel: Verschlimm-besserung? Anstrich auf Putz, mit was? Putzträger für Putzschalen! Kunststoffputze: Quellen und schwinden, UV-empfindlich, alkaliempfindlich, welche Folgen? Hinweise, Beispiele, Empfehlungen!

D) INNENPUTZ!

Gips erhärtet physikalisch, Kalk chemisch; Unterschiede und Folgen! Gipsputz empfindlich gegen Wärme, Wasserdampf und Kondensat. Kalkputz, die Wassermaschine! Haftbrücken, wie wirken sie? Gipsputz 2-lagig, was ist falsch? Sichtbare Mauerfugen, vermeidbar? Putzgrund: Mischkonstruktionen = Risse trotz Gewebe! Endfertig putzen, kein Nach- oder Beiputzen, geht das? Ausführungsempfehlungen, Beispiele.

6. DOPPELTAG

A) „FALSCH GEHEIZT IST HALB GESTORBEN!“


Provokation oder Wahrheit? Luftheizung oder Strahlungsheizung? Trockene Luft oder trockener Staub, was macht uns krank, was hält gesund? Sparsam, umweltschonend? Physikalische Grundlagen! Richtige, gesunde, biologische, strahlungsintensive Heizungsanlagen, wartungsarm, bedienerfreundlich, preiswert. Brennwerttechnik, kleine Abgastemperaturen dafür saures Kondensat, wohin damit, Folgen? Nachtabsenkung, Heizverluste, Energiespartechnik: Was ist das und wie wirkt es, stimmt es, was stimmt nicht? Warmwasserbereitung mit Solaranlagen, Photovoltaikanlagen.

B) INSTALLATIONSTECHNIK UND SCHALLSCHUTZ!

Schallschutz: was kann man tun? Schlitz- oder Vorwandinstallation, Korrosion, Lochfraß, Verunreinigungen, Gewindeschneidmittel, Dichtmittel. Feuer-verzinktes Rohr, Kupferrohr, Edelstahlrohr, Kunststoff-rohr, Eigenschaften und Eigenheiten! Leitungsführung = Architektenaufgabe? Legionellen, Folgen, was ist zu tun? Stufenweise Inbetriebnahme, Feinfilter, Totstränge, Kunststoffrohre vermeiden! Wartung und Unterhaltung. Leitungssysteme, die Nerven des Gebäudes! Empfehlungen, Beispiele, Details! Elektrosmog, was ist das, welche Wirkungen, kann man sich schützen, nutzen Dampfsperren?

C) ESTRICHE UND BELÄGE!

Verbundestrich liegt hohl, hat Risse (Sternriss), warum? Vermeidbar? Stahlgewebe im Estrich verhindert keine Risse! Schüsseln: abgerissene Randfugen, Oberflächen sanden ab, muss das sein? Leitungen und Kanäle unter Estrichplatten als Sollbruchstellen! Fließestrich: Längere Trockenzeit als Zementestrich? Wann ist Estrich trocken, wie misst man das richtig. Der Randdämmstreifen, wann wird er von wem abgeschnitten? Risse und Schalenbildung bei Spachtelungen, warum? Guss-asphalt, Trockenestrich. Beispiele, Empfehlungen!

D) DICHTUNG IN BÄDERN UND NASSRÄUMEN!

Notwendig oder überholt? Bitumenbahnen, Folien, Flüssigdichtungen; Chancen und Risiken, Schwach-stellen, konstruktive Lösungen! Gibt es Wundermittel? Lösungen im Bild und Detail.

E) FLIESEN UND PLATTEN!

Dickbett, Dünnbett, Unterschiede, Lösungen! Dünnbett zu wenig Wasser? Kammspachtel erzeugt Drainagewege? Abgerissene Kittfuge zwischen Wand und Boden, was ist schuld? Halbverband, Diagonalverlegung, Kreuzverband. Naturstein auf Treppenläufen und Podesten: Schall und Risse! Fuge zwischen den Platten ist Drainageweg mit Folgen! Lösungen, Beispiele!

7. DOPPELTAG

A) BAUTEILE AUS HOLZ!

Baustoffe: natürliche, nachwachsende, dauerhafte! Holzschutz: Konstruktiv und/oder chemisch, notwendiges Übel oder verzichtbare Umweltbelastung? Balkone und Terrassen aus Holz, wie? Sägeraues Holz: dauerhaft und widerstandsfähig? Das Holzfenster: Einbau erst nach fertigem Putz, in Anschlagstechnik! Parkett: Eigenschaften, Konstruktion, Pflege und Ausführung! Holzverschalungen als Sorptionspuffer in Bädern. Beispiele, Unterlagen, Details!

B) FACHWERKSANIERUNG!

Wie funktioniert Fachwerk? Die Fuge zwischen Holz und Ausfachung und ihre Aufgabe: kapillares saugen schnell und viel, Dichtung und Kitt in der Fuge, das Ende! Farbe auf Putz und Holz? Schlagregenschutz, Dämmung, Winddichtung? Sanierung, Lösungen, Beispiele!

C) BAUBIOLOGIE!

Wunsch und Wirklichkeit: Die wirklichen Eigenschaften „baubiologischer“ Baustoffe! Gift in baubiologischen Baustoffen? Vorurteile, wem nutzen sie? Schadstoffe aus der Natur, wo und wie? Gefahren durch Konzentration der Schadstoffe wegen nicht belüfteter dichter Gebäudehüllen, Notwendigkeit von Luftwechseln zur Einhaltung von niedrigerer Gesamtbelastung. Radon, die Gefahr aus dem Baugrund, was muss getan wer-den? Erkenntnisse, Irrtümer, Hinweise, Beispiele!

D) SCHIMMELPILZ!

Unabwendbare Seuche oder vorhersehbar? Falsche Heiztechnik: kalte, feuchte Oberflächen erzeugen Schimmelpilze, hygienische „Götterdämmerung“? Stoffwechselprodukte der Pilze, Aflatoxine tausendmal giftiger als Dioxine? Was hat Lüftung und Sorptsionsfähigkeit damit zu tun? Ganzheitliche Betrachtungs-weisen wichtiger als Einzeloptimierung? Trockene Baustoffe besser als feuchte Dämmungen! Teile davon werden beim Thema Dach, Mauerwerk, Heizen und Raumklima, Wärmeschutz, Wärmedämmverbundsystem, Putz behandelt. Verhindern Sie Schimmel durch richtige, „neue, alte“ Konstruktionen, wir zeigen Beispiele!

E) ABSCHLUSS

Am Ende des Lehrgangs erhält jeder Teilnehmer ein Zertifikat über die Teilnahme und die Inhalte als persönlichen Nachweis. Voraussetzung ist die Teilnahme an mind. 6 Doppeltagen.

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